Ein Produkt, das zeigt, was für uns Nachhaltigkeit bedeutet: Atinkana bringt seinen Kaffee per Segelschiff von Kolumbien nach Europa – mit Wind statt Schweröl. Angebaut wird er im Agroforst, gemeinsam mit Kakao, Früchten und einheimischen Bäumen. Das entspricht auch seiner Natur: Arabica-Kaffee wächst ursprünglich im Halbschatten tropischer Bergwälder. Gleichzeitig werden geschädigte Flächen wieder aufgeforstet – für jedes verkaufte Kilo Kaffee pflanzt und pflegt Atinkana zwei Bäume. Während der Ernte schafft die Farm Arbeit für 30 bis 50 Menschen aus der Region.
Pasta aus Sizilien – Pasticio Minardo

Russello, Timilia, Perciasacchi und Margherito – Minardo setzt auf alte sizilianische Hartweizensorten, von denen manche bis zu 1,80 Meter hoch werden. Auf über 100 Hektaren in verschiedenen Teilen Siziliens werden sie heute wieder kultiviert. Minardo arbeitet dafür direkt mit den Bauern zusammen: Kosten und Risiken werden geteilt, die Produzent*innen erhalten unabhängig von den Schwankungen des Getreidemarkts eine faire Vergütung.
In Modica wird aus Hartweizengriess und Wasser der Teig hergestellt, durch Bronzematrizen gepresst und während 24 bis 72 Stunden langsam bei niedrigen Temperaturen getrocknet. So entsteht eine Pasta, bei der der Geschmack des Getreides und die Eigenheiten der lokalen sizilianischen Sorten im Mittelpunkt stehen.
«La biodiversità è una ricchezza, non un ostacolo.»
«Biodiversität ist Reichtum, kein Hindernis.»
Giorgio Minardo, Gründer des Pastificio Minardo
Edamame – Salome und Martin Graber - Bottenwil

Salome und Martin Graber aus Bottenwil führen einen innovativen Familienbetrieb im Aargau, der sich immer wieder an neue Produkte wagt. Ihre Edamame produzieren sie zwar als konventioneller Betrieb, jedoch nach den Kriterien der biologischen Landwirtschaft – ohne chemische Spritzmittel und mit schonender mechanischer Bodenbearbeitung. Die proteinreichen Schoten werden zum idealen Zeitpunkt geerntet, mit hofeigenem Solarstrom verarbeitet, blanchiert und schockgefrostet. Ein nachhaltiger, gesunder Snack, bei dem durch die Verfütterung der Reststoffe an die eigenen Rinder ein geschlossener Kreislauf entsteht.
Lieferung nur Region Aarau, ansonsten Abholung im Lager
Raclette aus Turtmann – Augstbordkäserei

Die Genossenschaft Augstbordkäserei stellt nach alter Walliser Tradition und überliefertem Rezept Käse aus naturreiner Rohmilch her. Die Milch stammt von Kühen, die von Siders bis Visp zwischen 600 und 1600 Höhenmetern weiden.
CH-BIOWein – Agricola Valentini

In den sonnigen Hügeln der Toskana, in der Region Massa Marittima, liegt das Familienweingut Podere Fiordaliso der Familie Valentini. Im Mittelpunkt der Bewirtschaftung der rund neun Hektaren Rebfläche stehen der Erhalt und die Förderung der Bodenfruchtbarkeit sowie der Biodiversität. Es werden ausschließlich organische Düngemittel eingesetzt, der Strom stammt von zertifizierten Anbietern erneuerbarer Energien, und auf chemische Pflanzenschutzmittel wird vollständig verzichtet. Ziel der Valentinis ist die Erzeugung von Weinen, die die Eigenschaften des Terroirs präzise widerspiegeln und gleichzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen gewährleisten.
Bio in Umstellungagricolavalentini.itTomaten – Giancarlo Ceci

Die Azienda Agricola Giancarlo Ceci produziert seit acht Generationen Tomaten und Oliven in Demeter Qualität.
«Passata di pomodoro, olio, sale, basta!»
Tomaten-Sugo nach de Ceci
Pasta & Wein – Libera Terra

Libera Terra ist ein Verband von Kooperativen, die auf enteigneten Grundstücken der Mafia in Sizilien und Apulien Bio-Lebensmittel produzieren. Der Kampf gegen das organisierte Verbrechen gehört in den zwei strukturschwächsten Regionen Europas zum bitteren Alltag. Die Arbeitslosenquote für junge Menschen ist hoch, der Sozialstaat Italien greift hier kaum.
Libera Terra bietet jungen und benachteiligten Menschen eine Arbeitsperspektive in einem mafia-freien Lebensumfeld, fördert den biologischen Landbau und bestellt verwahrloste Ländereien neu.
«Unsere Produkte sind mehr als nur Lebensmittel. Sie sind ein Zeichen des Widerstands gegen die Macht der Mafia.» (Pater Luigi Ciotti, Gründer von «Libera»)
it-bioliberaterra.itSan Carlo Käse – Caseificio Valposchiavo

Die Käserei Valposchiavo ist seit jeher biologisch ausgerichtet; sie verarbeitet ausschliesslich silofreie Milch von etwa 15 landwirtschaftlichen Betrieben im Puschlav (GR). Seit über 60 Jahren produziert sie San Carlo Käse. Der junge Käse ist lieblich-nussig im Geschmack, der gealterte «stagionato» ist intensiver, brüchig und passt gut zu einem Glas rotem Wein.
Fricktaler Obstsaft, Linsen & Mehl – Schwarzacherhof

«Unsere Hochstammbäume werden seit ca. sechs Jahren gar nicht mehr gespritzt. Im Biolandbau darf man biozugelassene Pflanzenschutzmittel verwenden. Wir verzichten auf jegliche Mittel, denn auch solche können Rückstände hinterlassen. Zur Pflege werden sie regelmässig geschnitten. Eine gute Durchlüftung des Baumes fördert dessen Gesundheit.»
Samuel und Fabienne Emmenegger
Haferdrink – Gutsch Genossenschaft

Gutsch ist ein Haferdrink, der sich gut als Milchersatz eignet. Er lässt sich gut schäumen und ist ausgewogen im Geschmack. Die Genossenschaft ist aus der Initiative von Schweizer Röstereien und Cafés entstanden.
10% Bio-Hafer, von Schweizer Produzent*innen für Gutsch angebaut.
3.3% Bio Sonnenblumenöl aus der Schweiz.
0.5% Salz, 1.2% Rotalgen und Wasser aus Schlieren.
Keine chemischen Zusätze.
Gutsch ist UHT-behandelt. Das Mindesthaltbarkeitsdatum beträgt 12 Monate ab Produktion.
Kaffee – Rösterei "Der Kaffee"

Die Rösterei aus dem Emmental kauft die biologischen, grünen Kaffeebohnen direkt bei den Kaffeekooperativen in den Produktionsländern ein, zahlt dafür einen fairen Preis und röstet die Bohnen jede Woche frisch.
demeter - direkteinkaufderkaffeeshop.chBergolivenöl – Le Delizie di Capua

Bonefro in der Region Molise liegt auf demselben Breitengrad wie Rom, jedoch auf der gegenüberliegenden Seite des Stiefels. Hier bewirtschaftet die Familie di Capua eine ursprüngliche Kulturlandschaft mit über 400 Jahre alten Olivenbäumen.
Sie stehen auf 670 Meter über Meer und wurden nie gepfropft, nie mit anderen Sorten veredelt. Halbwilde Bergoliven eben.
Sie sind immun gegen Kälte und Schädlinge. Den Bergoliven reicht ein regelmässiges Auflockern des Bodens, etwas Beschnitt und eine Ladung Schafsmist im Frühling. Im Herbst werden sie von Hand gepflückt, in der Steinmühle gepresst und das Öl ungefiltert abgefüllt. Das ist die ganze Geschichte.
Genossenschaft HALB-HALB
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